Holzflächen vorsichtig bearbeiten
Bei Holz folgt die Arbeitsweise aus Faserbild, Altanstrich und gewünschter Oberfläche, nicht aus einer pauschalen Körnung.
Holz entlacken und Holz sandstrahlen: Farbe von Holz entfernen, Fachwerk und Holzbalken vorsichtig mit Testfläche und niedrigerem Druck einordnen.
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Bei Holz und Stein heißt vorsichtig strahlen: niedrigen Druck, passende Körnung und eine kleine Testfläche einplanen, weil Ergebnis und Materialabtrag stark vom Untergrund abhängen.
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Empfohlener Startpunkt: 0,2–0,5 mm. Vergleichen Sie die 25-kg-Säcke und wählen Sie die konkrete Fraktion passend zum Bauteil.
Empfohlene Körnung
Vorsichtige Reinigung mit niedrigerem Druck und feiner Körnung. Standard-Körnung als Startpunkt. Druck, Abstand und Probestelle bleiben entscheidend.
Holz entlacken, Holz sandstrahlen und Farbe von Holz entfernen erklärt die passende Strahlmittel-Auswahl für diese Anwendung, ohne eine pauschale Materialfreigabe zu ersetzen.
Holz und Stein: Untergrund, Beschichtung, Rostgrad, Kanten, Falze, Wandstärke und der spätere Schutzaufbau bestimmen, ob die empfohlene Körnung als Startpunkt passt. 0,2–0,5 mm ist ein kontrollierter Einstieg und ersetzt keine Probestelle. Zuerst an einer unauffälligen Stelle Druck, Abstand und Strahlbild prüfen, danach größere Bereiche bearbeiten. Nach dem Strahlen reinigen, die Oberfläche prüfen und blanke Stahlflächen zeitnah weiterbehandeln. Für die Bestellung stehen die 25-kg-Säcke und die Körnungsübersicht bereit; bei der Auswahl hilft der Strahlmittel-Vergleich. Bei gemischten Werkstücken jede Teilfläche separat beurteilen, weil Kante, Fläche, Schweißnaht, Altbeschichtung und Rostnest unterschiedlich reagieren können.
Bei Holz folgt die Arbeitsweise aus Faserbild, Altanstrich und gewünschter Oberfläche, nicht aus einer pauschalen Körnung.
Holzbalken, Fachwerk, Fensterrahmen oder Gartenmöbel werden jeweils nach Zustand und Holzart beurteilt.
Egal ob Lasur, alter Anstrich oder nur Reinigung: erst klein testen, dann entscheiden, wie viel Abtrag nötig ist.
Holz ist kein einheitliches Material. Eiche, Kiefer, Buche, Tanne und Weichholz reagieren völlig unterschiedlich auf Strahlmittel – was auf harter Eiche nur die Oberfläche anraut, kann in weichem Tannenholz sofort tiefe Furchen ziehen. Noch entscheidender ist der Faserlauf: Wer quer zur Faser strahlt, reißt das Holz auf und hinterlässt eine raue, faserige Oberfläche, die sich kaum noch nachbearbeiten lässt. Wer längs zur Faser arbeitet, trägt gleichmäßig ab und erhält eine Oberfläche, die sich später ölen, wachsen oder neu streichen lässt. Bei verwittertem Holz kommt hinzu, dass die äußere Schicht oft schon weich und faserig ist – hier muss erst geprüft werden, ob überhaupt gesundes Material darunter liegt oder ob das Holz vollständig ersetzt werden muss. Eine Testfläche zeigt schnell, ob die gewählte Körnung das Holz schonend genug erfasst oder ob ein feinerer Ansatz nötig ist.
Auf Holzbalken und Fachwerk sammeln sich oft Jahrzehnte alter Anstriche: Leinölfarbe, Dispersionsfarbe, Lasur, Bleimennige aus alten Zeiten. Diese Schichten lassen sich mit Strahlmittel abnehmen, aber jede reagiert anders. Weiche Farben lassen sich sauber abtragen, harte oder mehrschichtige Aufbauten halten sich störrisch und brauchen Geduld statt aggressivere Körnung. Bei historischer Bleifarbe ist besondere Vorsicht geboten: Das Material ist gesundheitsgefährdend, und wer es abstrahlt, muss Atemschutz, Schutzkleidung und Entsorgung genauso ernst nehmen wie auf einer Werft. In vielen Fällen ist es sinnvoller, die obersten Schichten chemisch oder thermisch vorzulösen und erst danach zu strahlen. Wer die Schichten nacheinander abträgt und zwischendrin prüft, wie weit er ist, hat ein besseres Ergebnis als jemand, der in einem Durchgang alles entfernen will. Eine gleichmäßige, saubere Holzoberfläche am Ende ist das Ziel – keine angefressene Fläche, die noch mehr Nacharbeit braucht.
Bei Stein und Naturstein ist die Spanne zwischen hart und weich besonders groß. Granit, Basalt und dichter Kalkstein vertragen mehr, als man denkt – hier kann eine mittlere Körnung sinnvoll sein, wenn es um Reinigung oder Aufrauen geht. Sandstein, weicher Kalk und Tuffgestein sind hingegen extrem empfindlich, und eine zu grobe Fraktion trägt sofort Substanz ab, ohne dass man es bemerkt. Marmor und polierte Natursteine sind ohnehin ein Fall für sich – hier ist Strahlen meist die falsche Wahl, es sei denn, es geht um eine gezielte Aufrauung vor einer neuen Oberflächenbehandlung. Wer mit Stein arbeitet, sollte die Gesteinsart vorab kennen oder einordnen lassen, bevor er überhaupt ansetzt. Eine Testfläche an einer unauffälligen Stelle ist bei Stein noch wichtiger als bei Holz, weil sich Abtrag hier nicht mehr rückgängig machen lässt. Lieber zu fein anfangen und die Fraktion erhöhen, als in einem Durchgang Substanz verlieren.
Strahlen ist nur der erste Schritt. Was danach kommt, entscheidet, ob die Oberfläche hält oder nach einer Saison wieder verwittert. Bei Holz geht es meist darum, die frisch bearbeitete Fläche vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung zu schützen – das bedeutet Ölen, Wachsen oder einen neuen Anstrich, je nach ursprünglicher Behandlung. Wer auf Lasur oder Farbe vorbereitet, sollte das Holz nach dem Strahlen gründlich entstauben, damit die neue Schicht nicht auf Resten aufsitzt. Bei Stein kann eine Imprägnierung oder Versiegelung folgen, die das Material vor weiterer Verschmutzung und Feuchtigkeit schützt. Besonders bei Außenholz und Fassadenstein ist die Nachbehandlung oft entscheidender als das Strahlen selbst – eine sauber vorbereitete Fläche, die ungeschützt stehen bleibt, verwittert schneller, als man denkt. Wer die Nachbehandlung von vornherein einplant, hat am Ende ein Ergebnis, das nicht nur gut aussieht, sondern auch hält.
Wenn Materialwahl, Körnung und Oberflächenziel erst zwischen Holz, Stein und Metall eingeordnet werden müssen.
Strahlmittel vergleichenWenn aus Holz- oder Stein-Bezeichnung eine Materialfrage nach Kupferschlacke, Kupfersilikatschlacke oder 25-kg-Sack entsteht.
KupferschlackeFür vorsichtige Reinigung und kontrollierte Vorbereitung auf empfindlicheren Oberflächen.
Feine Körnung 0,2–0,5 mmWenn nach der Eignungsprüfung eine konkrete Kaufentscheidung für 25-kg-Säcke und Körnungen ansteht.
Strahlmittel kaufenKupferschlacke (Kupferhüttenschlacke) gehört zur Materialgruppe „Copper Refinery Slag“, die in der Norm DIN EN ISO 11126-3 (dinmedia.de) beschrieben ist. Arbeiten mit Strahlmitteln und Staubschutz regelt die TRGS 559 (baua.de).
Nicht immer. Holz entlacken, Holz sandstrahlen und Farbe von Holz entfernen können zusammengehören, aber Untergrund, Faserbild und Altbeschichtung entscheiden, wie vorsichtig gearbeitet werden muss.
Gemeint sind Holzbalken, Fachwerk, Holztür, Holzfenster, Fensterrahmen, Gartenmöbel und Holzfassade als typische Anwendungsfälle.
0,2–0,5 mm bleibt ein vorsichtiger Startpunkt. Wichtiger als eine pauschale Aussage sind Testfläche, niedriger Druck und die Frage, ob nur gereinigt, entlackt oder für einen neuen Anstrich vorbereitet werden soll.
0,2–0,5 mm ist der empfohlene Startpunkt. Probestelle, Druck und Abstand immer am realen Bauteil abstimmen.
Wenn die Körnung noch unklar ist, hilft der direkte Vergleich nach Rostgrad, Blechdicke und Lackaufbau.
Zum VergleichKupferschlacke ist in 25-kg-Säcken und mehreren Körnungen verfügbar.
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