Außenblech nicht wie Grobstahl behandeln
Karosserieblech reagiert empfindlicher als Rahmen oder schwere Halter. Der Bedarf verlangt daher Kontrolle, feine Abstimmung und eine Oberfläche, die nach dem Entlacken sauber weiterverarbeitet werden kann.
Karosserie entlacken mit Strahlmittel: Altlack auf Außenblech kontrolliert entfernen und die Fläche für den Lackaufbau vorbereiten. 25 kg, DHL gratis.
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Karosserie entlacken heißt, gezielt Altlack auf Außenblechen, Falzen, Kanten und sichtbaren Karosserieteilen zu entfernen – anders als allgemeines Lackentfernen und anders als komplette Fahrzeugrestaurierung. Ziel ist fast immer eine saubere Grundlage für Karosseriearbeit, Grundierung oder neuen Lackaufbau. Dafür gelten eine eigene Körnungslogik und klare Vorsicht bei dünnem Blech.
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Empfohlener Startpunkt: 0,2–0,5 mm. Vergleichen Sie die 25-kg-Säcke und wählen Sie die konkrete Fraktion passend zum Bauteil.
Empfohlene Körnung
Das Karosserie-Thema bleibt eigenständig zwischen Außenhaut, Altlack und lackierfähiger Vorbereitung. Standard-Körnung als Startpunkt. Druck, Abstand und Probestelle bleiben entscheidend.
Karosserie entlacken mit Strahlmittel erklärt die passende Strahlmittel-Auswahl für diese Anwendung, ohne eine pauschale Materialfreigabe zu ersetzen.
Karosserie entlacken mit Strahlmittel: Untergrund, Beschichtung, Rostgrad, Kanten, Falze, Wandstärke und der spätere Schutzaufbau bestimmen, ob die empfohlene Körnung als Startpunkt passt. 0,2–0,5 mm ist ein kontrollierter Einstieg und ersetzt keine Probestelle. Zuerst an einer unauffälligen Stelle Druck, Abstand und Strahlbild prüfen, danach größere Bereiche bearbeiten. Nach dem Strahlen reinigen, die Oberfläche prüfen und blanke Stahlflächen zeitnah weiterbehandeln. Für die Bestellung stehen die 25-kg-Säcke und die Körnungsübersicht bereit; bei der Auswahl hilft der Strahlmittel-Vergleich. Bei gemischten Werkstücken jede Teilfläche separat beurteilen, weil Kante, Fläche, Schweißnaht, Altbeschichtung und Rostnest unterschiedlich reagieren können.
Karosserieblech reagiert empfindlicher als Rahmen oder schwere Halter. Der Bedarf verlangt daher Kontrolle, feine Abstimmung und eine Oberfläche, die nach dem Entlacken sauber weiterverarbeitet werden kann.
Viele Karosserieteile tragen mehrere Lackschichten, Übergangsbereiche oder alte Reparaturzonen. Eine gezielte Vorbereitung passt hier besser als allgemeines Lack- oder Rostentfernen.
Das Karosserie-Thema ist stark auf die Weiterverarbeitung ausgerichtet. Genau deshalb gehören Sichtprüfung, gleichmäßige Oberfläche und zügige Folgearbeiten direkt zur praktischen Orientierung.
Die Karosserie älterer Fahrzeuge trägt oft Jahrzehnte an Lackschichten: Originallack, Nachlackierungen, Füllerschichten über alten Reparaturen und dazwischen mal mehr, mal weniger saubere Übergänge. Beim Entlacken mit Strahlmittel wird dieser Stapel Schicht für Schicht abgetragen, bis das tragfähige Blech darunter liegt. Die Kunst dabei ist die Balance: genug Abtrag für die harten Deckschichten, aber schonend genug für das dünne Blech darunter. Feine bis mittlere Körnungen und angepasster Druck sind der übliche Weg, ergänzt um eine Probefläche an einer unauffälligen Stelle wie dem inneren Radlauf. Was dabei zum Vorschein kommt, ist mehr als blankes Metall: Spachtelkanten, alte Schweißpunkte und Rostnester werden sichtbar und können gleich in die Reparaturplanung einfließen.
Gerade die Bereiche, die der Karosserie ihre Form geben, sind beim Entlacken die anspruchsvollsten: Sicken und Prägungen, Kanten an Türen und Hauben, Falze und Doppelbleche an Radläufen. Flächig zu strahlen funktioniert hier nicht – an Kanten trägt der Strahl schneller ab, in Vertiefungen kommt er schlecht hin. In der Praxis heißt das: Kanten mit reduziertem Druck und schrägem Winkel nur streifen, Sicken mit kürzerem Abstand und flacher Führung ausarbeiten, Falze so weit wie möglich öffnen oder abdecken, weil sich dort ohnehin Schmutz und Rost verstecken. Geduld zahlt sich aus: Wer diese Zonen sauber entlackt, ohne die Kanten zu verrunden oder das Blech zu wellen, bekommt später eine Lackierung, die die Form des Fahrzeugs respektiert, statt sie zu verwischen.
Entlackt ist nicht lackierfertig – dazwischen liegen ein paar entscheidende Schritte, die über die Haltbarkeit des Neuaufbaus entscheiden. Zuerst wird die gestrahlte Fläche gründlich gereinigt: Strahlmittelreste aus allen Falzen und Vertiefungen entfernen, am besten mit Druckluft und anschließendem Absaugen. Dann folgt das Entfetten, denn schon Hautfett ist ein Haftungsstörer. Erst danach kommt die Grundierung – zeitnah, weil blankes Blech bei Feuchtigkeit schnell wieder anläuft. Wer den Lackaufbau plant, denkt auch an die Reihenfolge der Arbeiten: grobe Blecharbeiten und Schweißereien gehören vor das finale Entlacken der Sichtflächen, weil Schleif- und Schweißstaub frisch grundierte Flächen wieder verunreinigen würden. Mit dieser Abfolge wird aus dem entlackten Rohzustand ein sauberer, tragfähiger Grund für den neuen Lack.
Das Entlacken einer kompletten Karosserie ist das größte Strahlprojekt am Fahrzeug – und will vorbereitet sein. Für die Fläche einer Limousine gehen je nach Schichtaufbau mehrere Säcke Strahlmittel durch die Düse; wer vorher den Schichtaufbau an einer Probefläche testet, kann den Verbrauch gut schätzen. Zeitlich sollte man mit mehreren Arbeitstagen rechnen, denn Abkleben, Strahlen, Zwischenreinigung und die Arbeit an Sicken und Falzen brauchen ihre Zeit. Die typischen Stolpersteine sind bekannt: Zu viel Druck an dünnen Blechen erzeugt Wellen, zu wenig Abklebung ruiniert Glas und Zierteile, und vergessene Hohlräume rächen sich später, wenn Strahlmittelreste in die frische Grundierung rieseln. Wer das Fahrzeug nicht selbst entlacken will oder kann, findet beim Strahldienst die Alternative – dort stehen Erfahrung und Ausrüstung für große Flächen bereit. In beiden Varianten gilt der gleiche Abschluss: Die entlackte Karosserie muss zeitnah in die Grundierung, denn blankes Blech verzeiht keinen Aufschub.
Breites Fahrzeug-Thema mit Fokus auf den Neuaufbau am gesamten Auto.
Auto entlackenWenn Rost auf Karosserieblech und sichtbaren Karosserieteilen entfernt werden soll.
Karosserie entrostenWenn abnehmbare Außenbleche wie Kotflügel einzeln entlackt werden.
Kotflügel entlackenFür professionelle Vorbereitungsschritte nach dem Entlacken.
LackierereiWenn am Fahrzeug nicht der Lack, sondern Rost vor der weiteren Vorbereitung entfernt werden muss.
Auto entrostenKupferschlacke (Kupferhüttenschlacke) gehört zur Materialgruppe „Copper Refinery Slag“, die in der Norm DIN EN ISO 11126-3 (dinmedia.de) beschrieben ist. Arbeiten mit Strahlmitteln und Staubschutz regelt die TRGS 559 (baua.de).
Häufig ist 0,2–0,5 mm sinnvoll, weil Außenbleche kontrolliert bearbeitet werden müssen. Eine Probestelle bleibt Pflicht.
Nicht ganz. Auto entlacken ist breiter, Karosserie entlacken fokussiert stärker auf Außenhaut und Blechbereiche.
Ja, wenn Körnung und Druck zum Blech passen und die Fläche danach sauber weiterverarbeitet wird.
Ja. Dünne Bleche, Kanten und Falze verlangen kurze Intervalle, angepassten Druck und saubere Kontrolle.
0,2–0,5 mm ist der empfohlene Startpunkt. Probestelle, Druck und Abstand immer am realen Bauteil abstimmen.
Wenn die Körnung noch unklar ist, hilft der direkte Vergleich nach Rostgrad, Blechdicke und Lackaufbau.
Zum VergleichKupferschlacke ist in 25-kg-Säcken und mehreren Körnungen verfügbar.
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